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Am 22. Februar 1857 kam BiPi zur Welt und so wurde es zur Tradition, dass immer um seinen Geburtstag ein spezieller BiPi-Sapf stattfindet. Dieses Jahr wurde BiPi zu Ehren ein Geburtstagsfest organisiert. Knapp 50 Teilnehmer fanden sich dazu im Pfadiheim Bollberg ein. In kleineren Gruppen verbrachten sie dann die Geburtstagsfeier mit Tanzspass, Schoggiwettessen, Girlandenbasteln und vielem mehr. Natürlich durfte für eine richtige Geburtstagsfeier auch eine feine Torte nicht fehlen. Jede Gruppe kreierte ihre eigene, die zuletzt als Zvieri verspiesen wurde.

Kurz vor dem BiPi-Sapf holte eine kleine Gruppe Leiter noch das BiPi-Buch aus seinem Versteck. Nur wenige wissen, wo die Aufzeichnungen der vergangenen BiPi-Sapfs vergraben sind. Nachdem alle Anwesenden feierlich unterschrieben hatten, wurde es wieder gut vergraben. Die Erinnerungen vieler Jahre verweilen erneut tief unter der Erde bis sie nächstes Jahr für den BiPi-Sapf ans Tageslicht geholt werden.

Fotos  zum BiPi-Sapf findet ihr in der Bildergalerie.


23.02.2019

Freitagabend 28. September 2018: 14 Pios treten ihre Reise zu einem unvergesslichen Lager in den Freiburger Alpen an. Knapp 3 Stunden später finden sie sich an einer Bushaltestelle im kleinen Bergdorf Charmey wieder. Nach einem kurzen Fussmarsch erreichen sie schliesslich ihr Ziel für die erste Nacht – ein rustikaler Bauernhof mit einem riesen Strohlager, in welchem sie übernachten dürfen. Trotz eisiger Kälte draussen geniesst jeder die Nacht, denn noch schnarcht niemand. Am nächsten Morgen werden wir etwas unsanft aus dem Schlaf gerissen, die Kühe beginnen zu muhen und schnell ist es mit der Strohidylle vorbei. Doch umso herzlicher ist das Frühstück mit Zopf, Käse aus der Region und sonstigen Leckereien. Nach dieser Stärkung geht es auf eine gemütliche Wanderung entlang des Lac de Montsalvens und Lac de Gruyère. Den Wegrand säumen viele Kühe, denn es ist gerade Alpabzug. Dieser hinterlässt deutliche Spuren auf allen Wegabschnitten. Am Nachmittag treffen alle beim Lagerhaus im Dorfzentrum von Echarlens ein. Nun beginnt der wichtigste Teil des Lagers, denn es steht eine ganz spezielle Taufe auf dem Programm. Es soll ein Leiter getauft werden. Also wird überlegt was wie gemacht werden kann, wo das Ganze stattfindet und dann geht es an die Vorbereitungen. Alles ist bereit, doch der Täufling lässt auf sich warten, denn der Zug hat Verspätung. Schlussendlich ist es gegen 01:00 als er endlich beim Lagerhaus eintrifft. Nur wenig später legt er sich erschöpft zu Bett, um nur 5 Minuten später durch einen Feueralarm geweckt zu werden. Einige Bösewichte haben es auf ihn abgesehen und setzen ihn nur mit einer Wolldecke und seinem Pyjama in einer verlassenen Wohngegend aus. Auf seiner Reise zurück zum Lagerhaus geht er dann über seine Grenzen hinaus. Er erhält ein Tattoo mit Kartenabschnitt als Erinnerung, durchschwimmt den Lac de Gruyère und macht schlussendlich mit Duftspray ein Feuer, um sich zu wärmen. Mit viel Stolz erhält er schlussendlich seinen Pfadinamen. In dieser sternenfunkelnden Nacht wird er auf den Namen Ochs getauft. B-R-A-V-O!

Erst spät am nächsten Tag erwacht das Lagerhaus dann wieder zum Leben und nur knapp erreichen wir den Bus, der uns zum Bad bringt, wo wir den Nachmittag etwas ruhiger angehen lassen. Mit einem Lagergericht und vielen Verurteilungen endet dann auch bereits der dritte Tag des Herbstlagers. Natürlich wäre ein Pfadilager nichts ohne all die Spiele, die es gibt und so beschliessen wir den vierten Tag mit etwas Sport zu beginnen. Wir spielen British Bulldog, stellen mehrere Elche, spielen Volleyball und auch fliegenden Holländer. Etwas erschöpft vom vielen Sport basteln wir am Nachmittag. Kartoffeldruck! Für die einen ist es eine willkommene Abwechslung, andere haben etwas Mühe damit das Messer so zu führen wie sie es eigentlich gerne möchten. Doch schlussendlich druckt jeder etwas kreatives als Erinnerung auf sein Pfadihemd. Und was wäre so en Pfadilager ohne einen gebührenden Abschluss. Nach einem Festmahl, steigt die grosse bunte Abend Party. Ein Sieger wird in mehreren Disziplinen gesucht und gefunden wie Zähneputzen, Mehlessen oder PowerPoint-Karraoke. Viele Putzteufel flitzen dann am nächsten Morgen durch das Lagerhaus, denn es ist Tag der Abreise. Der Zug bringt alle wieder wohl besonnen nach Lenzburg zurück und hoffentlich bleibt den Teilnehmern das Lager noch lange in Erinnerung.


25.02.2019

Seit Beginn dieses Jahres sind Tim Fischer v/o Zazziki und Marino Galli v/o Fiero Stufenleiter der Piostufe und gestalten zusammen mit Stefan Wildi v/o Ochs ein interessantes Programm mit und für die Pios.


10.02.2019

Auch in diesem Jahr durfte die Pfadistufe die ältesten Wölfli willkommen heissen. Es wechselten 12 Kinder in die ältere Stufe.


25.03.2018

Am letzten Samstag, dem 10. März 2018 rief die Pfadibewegung Schweiz zum nationalen Schnuppertag auf. Auch die Pfadi Gofers Lenzburg hat mitgemacht und wurde überrascht. Alleine in der Wolfsstufe hatte es 38 Kinder, welche an diesem Sapf dabei waren, davon ist knapp die Hälfte neu dazu gestossen, oder zum schnuppern gekommen.

Angefangen hat der Nachmittag nicht vielversprechend. Wegen Unordnung mussten wir zuerst aufräumen. Aber da wurde es spannend: wir fanden eine Schatzkarte oder besser gesagt einen Teil davon. Wir beschlossen, der Karte so weit wie möglich zu folgen, vielleicht finden wir ja etwas unterwegs. Im Wald war die Karte zu Ende, haben aber nichts gefunden. Da kam ein Mann, welcher sich als alter Pfader zu erkennen gab und sagte, dass er diese Karte gezeichnet habe und auch weiss, wo der andere Teil der Karte ist. Doch er möchte wissen, ob wir es würdig sind, diesen auch zu erhalten. Er forderte uns auf, in Gruppen eine Staffette zu machen, durch Blachenschläuche oder Seilgewirre zu kriechen. Nach dieser Aufgabe sagte er nicht das Versteck, sondern erteilte uns ein kleines Rätsel. Wir mussten in zwei Gruppen Schritte zählen und nach Kompass marschieren um den Kartenteil zu finden. Auf der Karte selbst war der Ort des Schatzes eingetragen. Wir suchten diesen und fanden eine Kiste. Am Feuer angekommen, öffneten wir sie und durften uns über ein Zvieri freuen. Anschliessend gab es ein British Bulldog zusammen mit der Pfadistufe, bei welchem man richtig wild sein durfte. Schliesslich kamen wir ziemlich dreckig wieder im Pfadiheim an.


15.03.2018